Stillen

Für natürliche und optimale Nahrung und Geborgenheit
Ca. 98% der Mütter sind in der Lage zu stillen.


INFOS:
• jede Säugetierart produziert für ihre Jungen eine arteigene Milch, die ganz genau auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist. Dies gilt auch für die menschliche Muttermilch, die ganz spezielle Eiweiße, Fette und Zucker enthält

• gestillte Babys leiden weniger an Allergien, Infektionskrankheiten (Mittelohrentzündungen, Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen...), Diabetes, Übergewicht, Zahn- und Kieferfehlstellungen... etc

• die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF empfehlen für alle Kinder: „Ausschließlich stillen während der ersten 6 Lebensmonate und anschließend neben geeigneter Beikost weiter stillen bis zum Alter von 2 Jahren und darüber hinaus

• die Fähigkeit, genügend Milch für ihr Baby zu bilden, hängt im Wesentlichen davon ab, wie oft Ihr Baby an der Brust saugt und nicht etwa von Form und Größe der Brust und der Brustwarzen

• das Bonding, die Gefühlsbindung zwischen Mutter und Kind, wird beim Stillen ganz natürlich sowohl durch die Nähe zum Kind, den Körperkontakt als auch durch die Hormone der Mutter (Prolaktin und Oxytocin als „Entspannungs- und Liebeshormon“) gefördert

• Stillen fördert die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt
• künstliche Säuglingsernährung beeinträchtigt die Gesundheit der Kinder und Mütter

• das Risiko an Brust- und Gebärmutterkrebs zu erkranken ist bei Frauen, die gestillt haben, geringer

• Muttermilch ist jederzeit in richtiger Temperatur und keimfrei verfügbar

• man spart Kosten und verschont die Umwelt mit Verpackungen, Wasser etc..


TIPPS für einen guten Stillstart:
• so früh wie möglich nach der Geburt das Baby zum ersten Mal an die Brust legen (optimal nach 30 min)

• nach Bedarf stillen (nicht nach der Uhrzeit) und besonders in den ersten Tagen so oft stillen wie nur möglich um die Milchbildung anzuregen

• keine zusätzlichen Flüssigkeiten geben (Tee, Wasser, Glukose) bei einem gesunden Neugeborenen

• keinen Schnuller und Flaschensauger - Gefahr der Saugverwirrung

• je häufiger Sie stillen, desto mehr Milch haben Sie!

• Muttermilch wird leicht und schnell verdaut, darum sind gestillte Kinder meist schon nach kurzer Zeit wieder hungrig

• Rooming-in im Krankenhaus bzw. ambulante Geburt


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